Bilder sagen mehr als Worte. So bedient man sich im Farbdialog der Ausdruckssprache über Formen und Farben und des Unbewussten. Man weiß heute, dass ca. 70% der Kommunikation im non-verbalen Bereich stattfindet.

Beim Farbdialog besteht die Möglichkeit, unbewusste Verhaltensmuster und Gruppendynamiken sichtbar zu machen. Bei Einzelsitzungen malt der Therapeut mit dem Klienten. In Gruppenarbeiten – so z.B. auch bei Firmenseminaren – entstehen gemeinsame Werke. Die Entstehung und das Ergebnis lassen den Teilnehmenden die Möglichkeit, an die Gefühle und Wirkmechanismen der Prozesse zu kommen.

Erfinder der Therapieform ist Bruno Huber. Er ist Therapeut, Astrologe und Maler.

In Florenz – in seinen Studienjahren hatte er einen Maler als Klienten, der während der Therapie blockierte. Es ging nichts mehr weiter. Sein Malerherz meldete sich und Bruno Huber kam die Idee, den Dialog über die gemeinsame Sprache, die Kunst weiterzuführen. Fast eine Nacht lang malten sie gemeinsam und konnten die Blockade übewinden. Seit dieser Nacht forschte er weiter und entwickelte die Therapieform in seiner heutigen Form. Sie umfasst einen breiten Wissenschatz über Formen, Farben und Symbolik und der darin enthaltenen Sprache.
Mein Ausbildungsinstitut: Asklepiad Institut, München