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Rauhnachtwanderung – Rückschau und Äste erneuern

an der Isar in der Pupplinger Au

Sei dankbar für alles, was Dir wiederfährt.
Denn wer dankbar ist, wird nie unglücklich sein.
Alles hat seinen Sinn und Grund.
und wenn es nur ist, dass Du erkennst,
was Dir wichtig wichtig ist.

Sag danke für alle Dinge, die schön in Deinem Leben sind.
und löse Dich von Altem, dass Du nicht mehr brauchst.

Egal was ist, betrachte es von vielen Seiten.
Das Leben ist immerfort unser Lehrer.
So wie die Natur.
Mal Regen, mal Sonnenschein
mal steil bergauf oder steil bergab.
Genieße die Gipfelstunden Deiner Tage.
Denn jeder Tag ist für Dich da,
um Dir den Weg in Dein Glück zu zeigen.
(Birgit M. Widmann)

Die Pupplinger Au ist ein Juwel in den Landschaften rund um München. Ursprüngliche Wälder und die Isar in ihrem breiten Flußbett baten viele Möglichkeiten, um unterwegs zurückzuschauen, sich zu trennen von Altem und mit einem Blick in das Neue, oft noch nicht Entdeckte, was immerfort da ist. Es wartet nur darauf, gelebt zu werden.

Eker hat einen Adlerblick für das Besondere in der Natur. Er streift in seiner Heimat durch die Wälder und Berge. Er sammelt Beeren und Früchte aus der Natur und entdeckt viele Tiere, die wir gar nicht wahrnehmen. Und er sieht das Nicht Alltägliche, die besonderen Plätze in der Natur. Bei unserer Wanderung begegneten wir vielen Dingen, die uns als selbstverständlich scheinen, die aber, bei genauer Betrachtung viel Schönes und Wundervolles bergen.

Richte heute Deinen Blick auf Dein Leben:

Was ist schon längst nicht mehr Wahrheit, obwohl es noch in Deinem Kopf ist?
Wovon willst Du Dich trennen?
Was wartet darauf, von Dir entdeckt zu werden?
Was will gelebt werden?

Wenn Sie an einem Fluß langgehen, dann werden Sie bemerken, dass es eigentlich keine Vergangenheit gibt. Das Wasser fließt in ihrem Bett. Egal welches Hindernis sich auch stellt. Mal langsamer, mal wilder und mal im ruhigen Fluss. So wie unser Leben auch. Wasser bleibt nicht an Steinen stehen, die sich ihm in den Weg stellen. Es geht geduldig aber konstant über das Hindernis, bis es sich einen guten Weg gebahnt hat. Und danach geht es beschwingt weiter. Ich glaube nicht, dass es sich an den großen Stein erinnern wird, wenn es seine Bahnen weiterzieht.

In Ihrem Rauhnachtbuch:

Zeichnen Sie Ihren Baum. Dann überlegen Sie, welche Äste für welches Thema in Ihrem Leben stehen. Wenn Sie damit fertig sind, dann malen Sie den Baum noch einmal, ohne den Ästen, die Sie nicht mehr benötigen. So wie es ein Obstbauer im Herbst oder Frühling macht. Was könnte nun an den leeren Stellen nachwachsen? Zeichnen Sie Ihre neuen Äste, die sich im kommenden Jahr bilden werden.

Ihre Birgit M. Widmann

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Lassen Sie sich bei Ihren Gedanken von unseren Fotos inspirieren:

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Die Nacht im heiligen Abend

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohlwollend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es, würden wir es Ihnen sagen.

PAUL CELAN

Wenn Sie mit Ihrer Familie und/ oder Freunden zusammen waren, dann spüren Sie den Weg der Liebe. Ohne einen Menschen zu lieben oder ohne geliebt zu werden, ist es schwer, das Glück zu sehen. Überlegen Sie auch: Lieben Sie sich selbst? Was macht ein glückliches Leben aus? Welche Menschen sind in meinem Leben wichtig?

Beginnen Sie Ihr eigenes Büchlein zu den Rauhnächten und denken Sie darüber nach, wieviele Menschen Ihnen nah sind. Wieviele Menschen im vergangenen Jahr Gutes zu Ihnen gesagt, getan und ausgedrückt haben.

Überlegen Sie, was Sie für andere Menschen getan haben. Wann haben Sie einem Menschen gesagt, dass er für Sie wichtig ist oder dass Sie ihn lieben?

Zeichnen Sie Ihr Netzwerk an Freunden und wichtigen Personen, ohne an die negativen Ereignisse zu denken.

Manchmal lösen sich Probleme ganz von alleine auf, wenn wir einen anderen Blickwinkel einnehmen. Überlegen Sie Situationen mit Menschen, die Sie lieben. Könnten Sie die Gründe für ein bestimmtes Verhalten auch von einer anderen Seite betrachten?

Es ist oft mehr positives, als wir bewusst erleben.

Heute sind wir auf Wanderschaft, um alte, nicht brauchbare Wurzeln zu verlieren. Überlegen Sie zu Hause, was Sie in Ihrem zukünftigen Leben nicht mehr benötigen und schreiben Sie es auf.

Bis heute abend – noch eine schöne Weihnachtszeit

Ihre

Birgit M. Widmann

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