Veröffentlicht am

Das Geheimnis der Ruhe – jetzt

In meinen Dienstags Meditationen finden wir jedesmal Themen, die uns in die innere Ruhe führen. Wir gehen dabei in den aktuellen Augenblick und überlegen: Was ist jetzt?

Für Sie zu Hause oder in der Arbeit möchte ich diesen Gedanken hier in meine Webeite bringen:

Überlegen Sie genau, was fühlen Sie jetzt in diesem Augenblick?
Sind jetzt gerade Tragik und Schicksal präsent? Und falls ja, in welcher Form spüren Sie diese? Haben Sie genau in dieser Sekunde Stress? Falls ja, dann lehnen Sie sich zurück und atmen tief ein und wieder aus. Was fühlen Sie dabei? Sollte es Ihnen nicht so wirklich gelingen, dann atmen Sie nochmal. Und nochmal. Bei jedem Atemzug entspannen Sie bewusst Ihren Körper. Fangen Sie im Gesicht an und gehen Sie dann langsam durch Ihren ganzen Körper bis in die Zehenspitzen.

Wie fühlt sich das jetzt an? Merken Sie eine Erleichterung?

Egal, welches Schicksal Sie hinter sich haben oder was in der Zukunft zu drohen scheint: Jetzt ist der einzige Augenblick der zählt für Ihre innere Ruhe. Das Vergangene ist das, was Sie zu der Person machte, die Sie jetzt sind und die Zukunft können wir nur erahnen mit all unseren Hoffnungen, Ängsten und Sorgen. Also, seien Sie stolz darauf, was Sie schon alles in Ihrem Leben geschafft haben und leben Sie den jetzigen Moment in allen Facetten und mit einer inneren Gelassenheit. Diese erreichen Sie, wenn Sie sich immer wieder darauf besinnen, was gerade in diesem Moment ist. Meistens ist gerade nichts, was uns Sorgen bereiten kann.

Leben Sie das jetzt – immer und immer wieder. Falls Sie sich einmal wieder in der Vergangenheit oder Zukunft verlieren: Atmen Sie ruhig und bringen Sie Ihren Geist in den jetzigen Zeitpunkt.

Veröffentlicht am

Trancezustand bei schamanischen Trommeln

Während einer schamanischen Sitzung geht man in einen Trancezustand, der uns stärker mit unserem inneren Bewusstsein verbindet. Dies Methode ist schon seit Menschheitsgedenken in unseren Kulturen verankert. 2015 hat nun das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften eine Studie durchgeführt, bei der die Vorgänge im Gehirn an Probanten gemessen wurden.

Das Ergebnis: Bewusstseinszustände von Trance gehen mit spezifischen Netzwerkkonfigurationen und Wahrnehmungsentkoppelung einher

8. Juli 2015 – Originaltext des Max-Planck Instituts:

” Bestimmte Methoden und Prozeduren erlauben schamanisch Praktizierenden den absorptiven Bewusstseinszustand der schamanischen Trance zu erreichen. Typischerweise wird die Bewusstseinsveränderung mittels rhythmischer Trommelmusik erzielt. In einer von MPI Wissenschaftlern und internationalen Experten der Bewusstseinsforschung initiierten Studie wurden erstmals sowohl funktionelle MRT- als auch elektrophysiologische Daten erhoben. So konnten mit dem Trancezustand einhergehende Veränderungen von Gehirnaktivität und Konnektivität aufgedeckt werden. Die Wissenschaftler fanden nicht nur Veränderungen von Gehirnnetzwerken welche mit intern ausgerichteten Gedankenströmen und kognitiver Kontrolle assoziiert sind. Sie stellten überdies auch eine Entkopplung von der äußeren Wahrnehmung fest.

Schamanische Praxistradition gehört zu den ältesten spirituellen Heilverfahren der Menschheit. Erstaunlich ähnliche Ausprägungsformen dieser extrem alten Praktiken sind kulturübergreifend in der gesamten Welt vorzufinden. Um einen Trancezustand zu erreichen, spielt rhythmisches, schnelles Trommeln häufig eine sehr wichtige Rolle.

Der Trancezustand wird von praktizierenden Schamanen oft als eine Reise in das Innere beschrieben und geht nach Erfahrungsberichten mit einer Art erweitertem Bewusstseinszustand einher, welcher innere Erkenntnisse, Klarheit und besondere Einsichten ermöglicht. Dieser veränderte Zustand wird begleitet von einer Einschränkung der Bewusstheit äußerer Umstände, beispielsweise auch der Hörwahrnehmung.
Die Beobachtung dass diese Praxis in beinahe allen Kulturen weltweit zur menschlichen Tradition gehört und überall nahezu identische Techniken hervorgebracht hat, legt nahe, dass diese schamanische Praxis eine gemeinsame neurobiologische Basis hat. Dennoch weiß man bis heute fast nichts über die neuralen Bedingungen des veränderten Bewusstseinszustandes in Trance.

Wissenschaftler des MPI und anderer Wissenschaftseinrichtungen haben nun mit einer Studie einen ersten Schritt gemacht um dieses Phänomen zu erforschen. Sie untersuchten fünfzehn erfahrene, praktizierende Schamanen aus Deutschland und Österreich mit Messungen im Magnetresonanztomographen am MPI in Leipzig. Während der Messungen wurden die Schamanen gebeten, sich entweder in einen Trancezustand zu versetzen oder dies zu vermeiden, während über Kopfhörer rhythmisches Trommeln eingespielt wurde. So konnten die Wissenschaftler anhand der gemessenen Daten und analytischer Methoden bestimmen, welche Gehirnbereiche während des veränderten Bewusstseinszustandes stärker oder schwächer miteinander vernetzt waren.

Die Datenauswertung ergab, dass bei allen Teilnehmern nach eigener Aussage ein Trancezustand erreicht wurde und wichtige Knotenpunkte des Nervennetzwerkes in drei Regionen verstärkt waren: im Posterior Cingulate Cortex (PCC), im dorsalen Anterior Cingulate Cortex (dACC) und in der Insula.

Nachweisen konnten die Forscher eine steigende Koaktivierung im PCC, einem Standard-Netzwerk, das typischerweise bei innerlich orientierten kognitiven Zuständen involviert ist, mit dem dACC und der Insula, beides Gebiete, die zum Kontrollnetzwerk gehören und dazu dienen, wichtige neurale Informationsströme aufrechtzuhalten. Diese Koaktivierung bedeutet, dass der innerlich orientierte neurale Informationsstrom verstärkt wurde durch die Modulation des Kontrollnetzwerkes.

Weiterhin fanden die Forscher heraus, dass während des Trancezustandes Knoten des auditorischen Signalweges weniger untereinander verbunden sind. Dies könnte bedeuten, dass die äußere Wahrnehmung entkoppelt, beziehungsweise die sich wiederholenden auditiven Stimuli (Trommelklang) unterdrückt wurden. Die Stimuli scheinen die Signalverarbeitung im auditorischen System zu reduzieren, was möglicherweise durch deren repetitive und damit vorhersagbare Eigenschaften bedingt wird.

Ein rascher Rhythmuswechsel wird gewöhnlich benutzt um die schamanische Reise zu beenden. Er bringt das Kontrollnetzwerk dazu, wieder äußeren Wahrnehmungen Aufmerksamkeit zu schenken und einen normalen Bewusstseinszustand herzustellen. Mit anderen Worten: Das Kontrollnetzwerk scheint die Fokussierung auf die innerlichen Bewusstseinsvorgänge zu steuern, während äußere Wahrnehmungsaufgaben entkoppelt werden, wodurch die häufig berichtete Steigerung der inneren Bewusstheit und Einsicht erzielt wird. “

Quelle: https://www.cbs.mpg.de/248825/20150708-01

Lesen Sie die Originalausgabe >>

GET IN TOUCH

Sie möchten was Neues kennenlernen? Jeden Dienstag biete ich schamanische Meditation:

Veröffentlicht am

Die Trommel als Seelenstreichler

Trommelbaukurs

Wir sind tagtäglich den Klangteppichen unserer Umgebung ausgeliefert. Wie fühlt es sich beispielsweise an, wenn Ihr Nachbar mit dem Laubbläser unter Ihrem Balkon zugange ist? Oder, wenn Sie den Donner eines starken Gewitters vermehmen? Fühlen Sie dann die tiefliegende Angst vor dieser Naturgewalt? Schwingungen können uns unruhig werden lassen. Genauso ist es möglich, dass uns diese Schwingungen beruhigen. Klangschwingungen beeinflussen unser ganzheitliches System. Vertrauen Sie einer sehr alten Tradition der Trommelmeditation und lassen Sie sich in eine wohltuende Ruhe entführen.

Archaische Ursprünge

Bereits der Philosoph Platon (428 vor Christi) war überzeugt: „Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele“, und damit hatte er wohl schon damals recht. Klang ist Schwingung.

Trommelrhythmen sind seit Jahrtausenden mit den Gefühlen der Menschen verbunden. Sie lösen tief in uns ein Urvertrauen und Gefühl der Ruhe aus. Den ersten Ton, den wir als Embryo vernehmen, ist der Herzschlag der Mutter, der einem Trommelklang gleich ist. In tibetischen Klöstern praktiziert man noch heute die Herzschlagtrommelmeditation. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass der Klang der Trommel Energieblockaden, bisherige Denkmuster und Ängste auflösen kann und Körper, Geist und Seele harmonisieren.

Die Wirkung der Schwingung

In vielen Völkern der Erde wird Klang zur Entspannung, Heilung, Stärkung, Reinigung und Klärung eingesetzt. Dabei kommen neben der schamanischen Trommel auch indianische Flöten, Klangschalen, Rasseln, Didgeridoo und Kirchenglocken zum Einsatz. Zeremoniell setzt(e) man auch Rituale mit Klang ein, damit Pflanzen besser wachsen. So finden vielerorts Rituale in der Natur statt, um im Frühjahr der Erde eine Ehre zu erweisen, damit die Ernte gut ausfällt und das Vieh gesund durch das Jahr kommt. In wissenschaftlichen Studien fand man heraus, dass beispielsweise klassische Musik Pflanzen positiv zum Wachstum inspirieren. Also, wenn wissenschaftlich bewiesen ist, dass Pflanzen positiv durch die Schwingung der Musik beeinflusst werden, warum sollte das nicht auch bei Menschen funktionieren?

Klangmeditation und schamanisches Trommeln

Während einer Klangmeditation beruhigen wir unseren Geist und geben ihm die Möglichkeit, in die beruhigende, gleichförmige Klangwelt einzutauchen. Gerade für gestresste Menschen ist dies ein einfacher Einstieg in die Ruhe einer Meditation. Westlich geprägte Menschen haben oft Schwierigkeiten, von 100 Prozent auf 0 abzuschalten, was oft bei den klassischen Sitzmeditationen praktiziert wird. Durch die Klänge tauchen wir ein in unsere Seelenwelt und finden das sogenannte “Goldene Haar”, dass unseren Herzschlag und unseren Geist beruhigt. Durch diese “Führung” können wir von unserem alltäglichem Gedankenkarussell loslassen und tief in unsere innerste Ruhe einsinken. In meinen Kursen und Seminaren erhalte ich jedesmal die Rückmeldung der TeilnehmerInnen, dass sie sich wundersam ruhig und entspannt fühlen.

Wissenschaftliche Studien und Projekte

An der Technischen Universität Chemnitz wird seit 2009 erforscht, wie man mit konsequenter Arbeit am Schlagzeug das Gehirn fit hält. Das soll auch bei der Behandlung von Menschen mit Depressionen helfen. Diese Versuchsreihe unterstreicht meine praktischen Erfahrungen, dass durch Trommelmeditationen positive Effekte erzielt werden.

. Link zur Ärztezeitung.

Forschungsprojekt schamanischer Behandlungen bei Frauen mit Kiefergelenkserkrankungen.
zur klinischen Studie >>

Jeden Dienstag, 19.30 Uhr in München

Tauchen Sie ein in meine Trommelmeditation – jeden Dienstag um 19.30 Uhr in München und lassen Sie Ihre Seele streicheln. Gerne können Sie auch einen individuellen Einzeltermin buchen.
Weitere Informationen >>

Veröffentlicht am

Helfen Sie dem Regenwald

Jede Industrie, jedes Unternehmen hat eine Lobby. Nur unsere Natur steht alleine da. Es gibt Organisationen, die sich für die Rechte der Natur und die der indigenen Völker einsetzen.

Die Natur gehört uns allen und sie gehört keinem. Wir alle sind nur Gast auf diesem Planeten. Wir sollten ehren und achten, was wir von Mutter Natur erhalten haben. Statt mit Gier nach mehr zu suchen, sollten wir die Schönheit, die wir haben, nutzen. Der Kreislauf des Lebens hat für alle genügend Recourcen. Nur dürfen wir nicht übertreiben und nur soviel davon nehmen, wie wir selbst brauchen.

Haben Tiere, Pflanzen und indigene Völker nicht auch ein Recht auf eine Privatssphäre, auf einen Lebensraum, der ihnen gehört? Wenn wir Urwälder roden, Bodenschätze heben und ganze Flußlandschaften zerstören, dann zerstören wir auch einen großen Teil von Behausungen und Reservaten, die auch unser Überleben sichern.

Für eine gesunde Seele benötigen wir einen gesunden Planeten.

Unterstützen Sie deshalb die Organisationen, die sich für die Rechte der ursprünglichen Weltordnung – der Natur – einsetzen.

 

 

 

Veröffentlicht am

Rauhnachtwanderung Bereinigen, Korrigieren, eigene Quelle

Unsere Wanderung am 03.01.2018 ging an den Schatzberg in Diessen am Ammersee. Dort findet man einen ganz besonderen Ort: Die Mechthildisquelle. Von ihr sagt man, dass Sie den Blick schärft und für die Augen gut ist. Ein optimaler Kraftort, um sich selbst und sein Umfeld zu erkennen, seine Ansichten zu korrigieren und sein Denken zu bereinigen.

Es immer allen recht zu machen.
Das kann anstrengend sein.
Und am Ende gibt es doch jemanden,
dem es nicht passt, dem es nicht gefällt
Der es einfach besser weiß.
Lasse es einfach sein.
Höre in Dich hinein.
Fühle, wie sich Deine Quelle nach Dir sehnt.
Und mache das, was Du vor Dir verantworten kannst.
Am Ende hast Du das Glück.
In Dir, um Dich herum und überall.
(Birgit M. Widmann)

An diesem Tag war das Wetter so, als wollte es mit aller Kraft verhindern, dass wir wandern gehen. Doch der harte Kern ließ sich davon nicht abbringen. Sandy, unsere heutige Führerin durch die Gegend am Schatzberg wusste schöne Wege und Abzweigungen, die uns diese Gegend sehr nahe brachten. An der heiligen Quelle machten wir ein Ritual und verbanden uns mit dem Wald. Mit ihm mit unserem Inneren und allem, was um uns war. Wir spürten das große Netz der Verbundenheit und erlebten den Zauber dieses Platzes. Petrus schickte uns sogar blauen Himmel. Doch das war nicht der einzige Höhepunkt. Der verzauberte Nixenweiher brachte uns noch ein Stückchen weiter in unser Inneres. Diese Wanderung war harmonisch und still. Wir spürten uns in Verbundenheit und doch ging jeder seinem eigenen Wegen nach. Zum Abschluss fanden wir uns in der alten Schmiede meiner Freundin Doris wieder. Mit Musik, Essen und Lachen ließen wir den Tag ausklingen – jeder so, wie er ist und wie er sich fühlte.

Für Ihren Lebensbaum:

Was ist Ihre größte Sehnsucht? Was hält Sie manchmal davon ab, das zu machen, was Sie wirklich wollen? Was wäre, wenn es anders wäre? Wollen Sie es wirklich anders?
Spüren Sie Ihrer Quelle in Ihrem Inneren nach.

Zeichnen Sie das in Ihr Bild, was Sie einzigartig macht.

Unsere Fotos zur Wanderung:

Veröffentlicht am

Rauhnachtwandern eigene Mitte, zentrieren, Gelassenheit

Am 02.01.2018 führte unsere Rauhnachtwanderung in die Maisinger Schlucht. Wir starteten am Starnberger See auf der belebten Uferpromenade. Wie sonst vorher nie, nahmen wir einen anderen Weg zur Schlucht und trafen unterwegs auf wunderschöne uralte Bäume. Der Wind wehte dort oben sehr heftig, so als wollte er unsere nicht brauchbaren Dinge von uns blasen.  Oder einfach nur, dass wir standhaft bleiben und uns nicht von unseren Zielen abbringen lassen.

Unterwegs sein bedeutet vieles zu erleben.
Wind, Wetter und Kälte können uns davon abhalten.
Doch anstatt im Warmen zu sitzen,
lassen wir uns darauf ein, was die Natur uns zu bieten hat.
Unsere eigene Entschlossenheit, ein Ziel zu erreichen,
ist viel wichtiger als alles andere.
Aus unserer eigenen Mitte heraus zu handeln,
lässt uns frei werden und unsere eigene Kraft spüren.

Wenn wir voll Tatenkraft und Energie handeln,
dann gelingt uns viel mehr als wir erwarten.
Das Leben belohnt uns mit vielen positiven Überraschungen.
(Birgit M. Widmann)

Der heutige Tag war voll mit Überraschungen. Wir hatten unsere treuerste Wegbegleiterin MarieLouise mit uns. So kannten wir uns schon ein wenig und machten uns auf die Reise in unsere Mitte. Die Maisinger Schlucht bot vieles, um zu reflektieren, was uns oft im täglichen Leben begegnet. Manchmal reicht es nur, seinen Fokus auf die Dinge zu verändern, und das aussen kann einen nicht mehr so stark aus der Mitte bringen. Manchmal reicht auch nur ein Stehenbleiben und ein Kontakt mit seinem Umfeld, das man begegnet. Hindernisse sind wie Steine im Wasser. Das Wasser ist daran nicht interessiert und schleift sie langsam in Form, damit es einfacher wird im Fluss des Lebens. Manche Menschen und Dinge, die uns Halt geben, verändern sich. Das sind die Momente, in denen wir merken, inwieweit wir uns selbst und unserer Intuition vertrauen können. Nehmen wir auch alles wahr, was für uns schön und stimmig ist? Bringen uns Veränderungen durcheinander oder stärken sie unser Vertrauen zu uns selbst?

Für unseren Lebensbaum auf unserer Reise durch die Rauhnächte:

Denken Sie darüber nach, was Ihnen im Leben Sicherheit und Halt gibt. Was würde sich verändern, wenn dies nicht mehr da wäre oder wenn Sie merken, dass sich etwas verändert, nicht nach Ihren Vorstellungen ist? Welche Gefühle haben Sie dabei? Muss Ihr(e) Partner(in) / Freund(in) / Familie bestimmte Verhalten erfüllen, damit Sie sich in Ihrer Mitte fühlen?  Wie fühlt sich Ihre Mitte an?

Malen Sie Ihre Mitte in Ihr Bild. Wie sieht sie symbolisch aus? Was hält Sie von aussen und innen?

Unsere Fotos der Wanderung als Inspiration:

Veröffentlicht am

Rauhnachtwanderung Beziehungen Familie Natur und ich

Unser geplantes Ziel in die Partnachklamm klappte nicht, da leider der Zugang gesperrt war. Spontan hatten wir dann umgeplant und fuhren Richtung Spitzingsee. Die Fahrt ging durch tiefverschneite Straßen, Stau an vielen Orten und einer abenteuerlichen Rutschpartie hoch hinauf auf den Berg.  Wir kamen im Dunkeln an und gönnten uns einen Hüttenabend mit Selbstgekochten. Lara erwies sich als eine tolle Köchin.

Familie, Glück und Beziehung
sind in Deiner Hand.
Verabschiede Schuldzuweisungen
und schaue in Dich selbst.
Alles ist in Dir um das Leben zu erschaffen,
das Du Dir wünscht.
Manchmal reicht ein neuer Blick
manchmal ein gemeinsam anderes Erlebnis
manchmal eine Trennung
manchmal neue Menschen
manchmal einfach nur eine Auszeit
mit Dir selbst.

(Birgit M. Widmann)

Unsere Gruppe war sehr international. Tschechei, Mali, Senegal und Deutschland. Mit Frauenpower ging es in der Nacht noch auf Wanderschaft durch die tiefverschneite Landschaft rund um den Spitzingsee. Schneeflocken fielen leise auf unseren Körper und wir genoßen die Stille der Natur. Der Weg war in dem neuen Weiß der Landschaft einfach zu finden. Gewohnte Wege erwiesen sich jedoch als anstrengend, da wir bis zu den Schultern im Neuschnee versanken. Nach einem anstrengenden Aufstieg mit starkem Gegenwind erreichten wir eine geschützte Ebene. Der Wind trieb uns an und stärkte unseren Rücken. Ruhe kehrte nach der Anstrengung zurück und wir waren stolz darauf, die anstrengende Steigung gemeistert zu haben. Ich machte mit großen Schritten eine Spur in den tiefen Schnee, damit Lara es ein wenig einfacher hatte. Und doch ging sie oft andere Wege, da sie auf meinem Tritt tiefer sank. Der neue Weg wurde von uns gemacht. Am nächsten Tag sahen wir, dass viele diese Fußstapfen nutzten, um einfach auf den Berg zu kommen.

Die Männer verschliefen dieses Ereignis und konnten am nächsten Tag mit uns den herrlichen Sonnenschein und die tief verschneite Landschaft genießen. Wie Kinder liefen wir durch den Schnee, lachten, sangen und spielten in diesem Traum von weiß. Einfach nur sein und nichts denken. Miteinander genießen, ohne Sprache, Vorurteil und Denken. Die Energie war herrlich harmonisch und wir waren alle in Fröhlichkeit miteinander verbunden. Bei der Heimfahrt wurden wir noch von einem traumhaften Blick auf den Schliersee belohnt.

Für Ihren Lebensbaum:

Malen Sie Ihre Verbindungen zu anderen Menschen und zu sich selbst in das Bild, so wie Sie es sich wünschen und wie Sie es sehen. Es können Sterne, Blumen oder Symbole sein. Verbinden Sie alles miteinander und überlegen Sie, wie sich ihre Beziehungen gestalten. Sind sie leicht oder schwer? Was macht sie leicht, was macht sie schwer? Was wünschen Sie sich und woran liegt es, dass Sie es vielleicht nicht leben?

Unsere Bilder zur Inspiration

 

Veröffentlicht am

zu den Kelten – Reinigung und Loslassen

Am 30.12. ging es in den Grafrather Wald. Das ist ein hochmystischer Ort, indem schon die Kelten ihre Rituale abhielten. Für mich war es eine Rückkehr in meine alte Heimat. Trotz dem schlechten Wetter waren wir eine große Gruppe. Wir wollten uns an diesem Tag damit verbinden, was uns behindert, was um Reinigung bittet und was losgelassen werden kann.

Angst vor der Zukunft kommt aus der Vergangenheit.
Vorurteile entstehen aus Erlebnissen, die vorbei sind
und der Vorstellung wie es zu sein hat für sich selbst.
Verlassen wir unsere Komfortzone des Gewohnten
so öffnen sich neue Sichtweisen und neue Erkenntnisse.
Was bisher ein großes Hindernis war,
wird auf einmal klein und unwichtig.
Nach Regen folgt Sonnenschein,
Nach der dunklen Nacht folgt ein heller Tag.
Sind es nicht auch die dunklen Zeiten,
in denen wir Ruhe tanken können
um gestärkt der Sonne entgegenzulaufen?
(Birgit M. Widmann)

Der mystische Wald rund um Grafrath zog an diesem Tag auch ein sehr mystisches Wetter an. Regen, Kälte und dunkles Licht hielt unsere TeilnehmerInnen nicht davon ab, teilzunehmen. Einen geplanten Weg durch den Wald gab es nicht. Wir ließen uns leiten von der Intuition. Bergaufwärts begann es stark zu regnen. Fast so, als wollte die Natur uns von unseren schweren Wegen durch das Leben reinigen. Nach einer komfortablen Forststraße folgte der Aufstieg durch die “bayerische Taiga”. Wer ein Ziel hat, der muss sich dafür auch anstrengen.  An einem hohen Punkt angekommen, überraschte uns Helmuts Muschel mit ihrem tiefen Klang durch den Wald.  Entspannt legten wir unsere Dinge ab, die wir nicht mehr benötigen und gingen weiter zu unseren Feuerplatz. Das Ritual verlief heute auch nicht so, wie wir es gewohnt waren. Es kreierte sich aus der Situation etwas Neues, welches sich als gut erwies und ausbaufähig ist. Das Wetter störte nicht, auch die Kälte in unseren Gliedern verschwand nach einer Weile des Gehens.

Betrachten Sie heute ihren Lebensbaum. Gibt es Dinge in Ihrem Leben, auf die Sie stolz sind, dass Sie sie geschafft haben? Sicher hatten Sie einige schwere Zeiten zu bewältigen. Wie sieht heute ihr Leben aus? Hängen Sie noch emotional an Dingen, die längst erledigt sind, deren Verhaltensmuster Sie aber trotzdem noch folgen? Schreiben Sie auf, wie Sie auf Menschen reagieren, von denen Sie schon ein festes Bild vor Augen haben? Ist der Mensch wirklich so, wie sie ihn sehen oder gibt es noch Wesenszüge, die sie noch gar nicht erkannt haben? Wie ist es mit Ihnen selbst? Wie reagiere ich in der Gruppe? Führe ich, kann ich geführt werden, wie reagiere ich auf beide Situationen? Haben Sie Talente und Fähigkeiten, die Sie vielleicht gar nicht oder nur gering würdigen?

Malen Sie Ihre Sonne in Ihr Bild. So wie Ihr Inneres leuchtet. Wenn Sie klein gerät, dann malen Sie sich größer. So wie Sie es sich wünschen – und noch ein Stückchen größer.

Unsere Bilder des Tages:

Veröffentlicht am

innere Einkehr und Wünsche für das neue Jahr

Nymphenburger Park

Am 31.12.2017 wanderten wir in München durch den Nymphenburger Park. Innere Einkehr und Wünsche für das neue Jahr, das war unser Motto.

Wenn Du meinst, dir wurde unrecht getan,
oder das Leben meint es nicht gut mit Dir.

Dann warte still und gehe in den Moment des Jetzt.
Fühle, was Du fühlst.
Ohne daran zu denken, was Du erwartest
oder wie es sein sollte.
Fühle und schaue in Dich hinein
was Du Dir wünscht und was ist.
Vielleicht entdeckst Du,
das alles gut ist.
Vergib, lass los und schaue nach vorn.
Das gibt Kraft für das hier und jetzt.
(Birgit M. Widmann)

Eigentlich sollte die Wanderung ausfallen, damit wir selbst wieder Kraft schöpfen können. Unverhofft klingelte es an der Praxistüre und spontan entschloss ich mich, mit Andrea und Ibrahim durch den Park zu wandern. Das war eine wichtige Entscheidung für mich und für unsere Rauhnächte.

Mitten in der Stadt und an einem Tag, an dem viele die Natur rund um das Schloss nutzen, gingen wir mit anderer Wahrnehmung durch den Park. Es fühlte sich fast so an, als wären wir alleine unterwegs. Unter einer Gruppe von Bäumen verbanden wir uns mit der dortigen Landschaft. Meine Mundharmonika begrüßte die Natur und ließ die Bäume tanzen, so dass wir den Rhythmus schwingend im Boden spürten. Mit ihnen unsere Gedanken und Gefühle. Fast unmerklich kehrte Ruhe in unser Inneres ein und eine harmonische Stimmung verband uns. Jeder konnte sein, was und wie er ist. Nur so können wir uns unseren Wünschen und Zielen öffnen.

Der Kommentar der Teilnehmerin (auch die Fotos sind von Andrea ;), da ich unvorbereitet meinen Fotoapparat nicht bei der Hand hatte:

“Eigentlich gehe ich mehrmals im Monat im Nymphenburger Park spazieren. Ich liebe ihn und kenne ihn recht gut. So war ich auch mit Birgit und Ibrahim da und es war ganz anders als sonst. Die Natur,, die Bäume, das Sonnenlicht, das war alles so lebendig. Ich habe gespürt daß alles miteinander verbunden ist. Es war so schön was Birgit zu den Bäumen zu erzählen hat. Tiefgreifend und wissend und für mich erfahrbar. Ich selbst habe mich sehr im Einklang gefühlt, so sind auch Visionen für 2018 aufgetaucht. Eine sehr schöne, heitere, tiefe und entspannte Wanderung unter einer sehr erfahrenen Leitung mit vertrauensvoller Atmosphäre. Ich war danach erfrischt, sehr entspannt, dankbar und bei mir selbst. Danke.
Andrea R.”

Zum neuen Jahr:

Wir spüren oft nicht, was uns umgibt. Schnell und in Gedanken erledigen wir unsere Programmpunkte. Unser Kopf rennt dem Morgen hinterher und vergisst, was im Moment präsent ist. Halten wir kurz inne und schauen einfach nur, was jetzt, im Moment ist. Unser Plan für den Tag kann warten. Der Moment kreiert unser weiteres Vorgehen und sagt uns, was richtig ist.

  • Wie waren meine Tage / Wochen / Monate im zurückliegenden Jahr?
  • Was hat mich angetrieben, wovon wurde ich getrieben?
  • Was nehme ich wahr, wenn ich in meinen Aufgaben / Welten / mit Menschen unterwegs bin?
  • Bin ich frei von Vorurteilen oder welches Thema lässt mich nicht den Augenblick wahrnehmen?
  • In welcher Situation / mit welchen Menschen fühle ich mich wohl?

Malen Sie in Ihren Baum nun das für Sie Unsichtbare. Vielleicht fallen irgendwo Schatten und Licht, vielleicht gibt es noch Blumen irgendwo. Vielleicht finden Sie ein Detail, das Sie noch mehr betonen möchten mit Farben, Umrandungen … Kreieren Sie die Schönheit Ihres Lebens.

Noch ein paar Fotos zur Inspiration:

Veröffentlicht am

Wege, Intuition und inneres Selbst – Wanderung Osterseen

Unsere schamanische Wanderung am 27.12.2017 ging rund um die Osterseen. Hier verschlingen sich viele Wege miteinander und die Aussichten wechseln von dichtem Wald hin zu weiten Blicken auf die mächtigen Berge. Wir hatten heute Glück: Das Panorama der Alpen war zum Greifen nahe und wirkte fast mystisch. Führungslose Führung war mein heutiges Motto, um aufzuzeigen, wie es sich anfühlt und wie man darauf selbst reagiert, wenn man sich nicht auf das Gewohnte verlassen kann und die bekannten Muster im aussen nicht greifbar sind.

 

Alles ist möglich, alle Wege sind offen.
 Schwer werden Entscheidungen,
 wenn man glaubt, es nicht zu schaffen.

Egal, welchen Weg man einschlägt,
 er ist der Richtige.
 Er wird vielleicht nicht so wie die andere Variante sein,
 doch wenn man wachsam ist,
 dann findet man Schönheit in jedem Abschnitt.
Vor einer Weggabelung stehenbleiben
ist kurzweilig möglich.
Doch irgendwann werden wir gezwungen,
eine Variante zu wählen.
So wie ein Seeuferweg mit vielen Möglichkeiten, 
besteht das Leben aus Entscheidungen.
Letztendlich ist das Ziel Anfang und Ende in Einem.
Während wir suchen, finden wir vielleicht das,
was wir von Anfang an bereits in uns tragen.
Letztendlich führen uns alle Entscheidungungen zu unserem Ziel.

(Birgit M. Widmann)

Eker Dovuu führte ein Ritual durch, bei dem wir der Mutter Erde dankten und für unser Glück bitten. Die Sonne lachte uns ins Gesicht und für jeden wurden viele Lösungen auf Fragen gefunden. Spüren und wahrnehmen, fühlen und erkennen, was wir wahrnehmen und wie wir bewerten. Erkennen wir auch das scheinbar Unsichtbare, Stille, Versteckte, dass zum greifen nahe ist? Können wir auf unserem Weg alle Zeichen und Geschenke, die uns das Leben gibt, erkennen, leben und wertschätzen?

Für Ihr Tagebuch heute:

Malen Sie neben Ihren Baum Ihren Weg, den Sie gerade gehen. Vielleicht stehen Sie gerade an einem Abzweig, wo Sie sich entscheiden müssen?
Wie fühlt sich der Untergrund an, auf dem Sie stehen?
Welche Geräusche nehmen Sie wahr, gibt es Gerüche oder andere Menschen, Tiere, Gestalten?
Malen Sie Ihren Weg so, wie sich sich am wohlsten fühlen.
Fehlt etwas, oder möchten Sie etwas ändern?

Für Ihre Inspiration wieder ein paar Fotos von heute: