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Helfen Sie dem Regenwald

Jede Industrie, jedes Unternehmen hat eine Lobby. Nur unsere Natur steht alleine da. Es gibt Organisationen, die sich für die Rechte der Natur und die der indigenen Völker einsetzen.

Die Natur gehört uns allen und sie gehört keinem. Wir alle sind nur Gast auf diesem Planeten. Wir sollten ehren und achten, was wir von Mutter Natur erhalten haben. Statt mit Gier nach mehr zu suchen, sollten wir die Schönheit, die wir haben, nutzen. Der Kreislauf des Lebens hat für alle genügend Recourcen. Nur dürfen wir nicht übertreiben und nur soviel davon nehmen, wie wir selbst brauchen.

Haben Tiere, Pflanzen und indigene Völker nicht auch ein Recht auf eine Privatssphäre, auf einen Lebensraum, der ihnen gehört? Wenn wir Urwälder roden, Bodenschätze heben und ganze Flußlandschaften zerstören, dann zerstören wir auch einen großen Teil von Behausungen und Reservaten, die auch unser Überleben sichern.

Für eine gesunde Seele benötigen wir einen gesunden Planeten.

Unterstützen Sie deshalb die Organisationen, die sich für die Rechte der ursprünglichen Weltordnung – der Natur – einsetzen.

 

 

 

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Rauhnachtwanderung Bereinigen, Korrigieren, eigene Quelle

Unsere Wanderung am 03.01.2018 ging an den Schatzberg in Diessen am Ammersee. Dort findet man einen ganz besonderen Ort: Die Mechthildisquelle. Von ihr sagt man, dass Sie den Blick schärft und für die Augen gut ist. Ein optimaler Kraftort, um sich selbst und sein Umfeld zu erkennen, seine Ansichten zu korrigieren und sein Denken zu bereinigen.

Es immer allen recht zu machen.
Das kann anstrengend sein.
Und am Ende gibt es doch jemanden,
dem es nicht passt, dem es nicht gefällt
Der es einfach besser weiß.
Lasse es einfach sein.
Höre in Dich hinein.
Fühle, wie sich Deine Quelle nach Dir sehnt.
Und mache das, was Du vor Dir verantworten kannst.
Am Ende hast Du das Glück.
In Dir, um Dich herum und überall.
(Birgit M. Widmann)

An diesem Tag war das Wetter so, als wollte es mit aller Kraft verhindern, dass wir wandern gehen. Doch der harte Kern ließ sich davon nicht abbringen. Sandy, unsere heutige Führerin durch die Gegend am Schatzberg wusste schöne Wege und Abzweigungen, die uns diese Gegend sehr nahe brachten. An der heiligen Quelle machten wir ein Ritual und verbanden uns mit dem Wald. Mit ihm mit unserem Inneren und allem, was um uns war. Wir spürten das große Netz der Verbundenheit und erlebten den Zauber dieses Platzes. Petrus schickte uns sogar blauen Himmel. Doch das war nicht der einzige Höhepunkt. Der verzauberte Nixenweiher brachte uns noch ein Stückchen weiter in unser Inneres. Diese Wanderung war harmonisch und still. Wir spürten uns in Verbundenheit und doch ging jeder seinem eigenen Wegen nach. Zum Abschluss fanden wir uns in der alten Schmiede meiner Freundin Doris wieder. Mit Musik, Essen und Lachen ließen wir den Tag ausklingen – jeder so, wie er ist und wie er sich fühlte.

Für Ihren Lebensbaum:

Was ist Ihre größte Sehnsucht? Was hält Sie manchmal davon ab, das zu machen, was Sie wirklich wollen? Was wäre, wenn es anders wäre? Wollen Sie es wirklich anders?
Spüren Sie Ihrer Quelle in Ihrem Inneren nach.

Zeichnen Sie das in Ihr Bild, was Sie einzigartig macht.

Unsere Fotos zur Wanderung:

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Rauhnachtwandern eigene Mitte, zentrieren, Gelassenheit

Am 02.01.2018 führte unsere Rauhnachtwanderung in die Maisinger Schlucht. Wir starteten am Starnberger See auf der belebten Uferpromenade. Wie sonst vorher nie, nahmen wir einen anderen Weg zur Schlucht und trafen unterwegs auf wunderschöne uralte Bäume. Der Wind wehte dort oben sehr heftig, so als wollte er unsere nicht brauchbaren Dinge von uns blasen.  Oder einfach nur, dass wir standhaft bleiben und uns nicht von unseren Zielen abbringen lassen.

Unterwegs sein bedeutet vieles zu erleben.
Wind, Wetter und Kälte können uns davon abhalten.
Doch anstatt im Warmen zu sitzen,
lassen wir uns darauf ein, was die Natur uns zu bieten hat.
Unsere eigene Entschlossenheit, ein Ziel zu erreichen,
ist viel wichtiger als alles andere.
Aus unserer eigenen Mitte heraus zu handeln,
lässt uns frei werden und unsere eigene Kraft spüren.

Wenn wir voll Tatenkraft und Energie handeln,
dann gelingt uns viel mehr als wir erwarten.
Das Leben belohnt uns mit vielen positiven Überraschungen.
(Birgit M. Widmann)

Der heutige Tag war voll mit Überraschungen. Wir hatten unsere treuerste Wegbegleiterin MarieLouise mit uns. So kannten wir uns schon ein wenig und machten uns auf die Reise in unsere Mitte. Die Maisinger Schlucht bot vieles, um zu reflektieren, was uns oft im täglichen Leben begegnet. Manchmal reicht es nur, seinen Fokus auf die Dinge zu verändern, und das aussen kann einen nicht mehr so stark aus der Mitte bringen. Manchmal reicht auch nur ein Stehenbleiben und ein Kontakt mit seinem Umfeld, das man begegnet. Hindernisse sind wie Steine im Wasser. Das Wasser ist daran nicht interessiert und schleift sie langsam in Form, damit es einfacher wird im Fluss des Lebens. Manche Menschen und Dinge, die uns Halt geben, verändern sich. Das sind die Momente, in denen wir merken, inwieweit wir uns selbst und unserer Intuition vertrauen können. Nehmen wir auch alles wahr, was für uns schön und stimmig ist? Bringen uns Veränderungen durcheinander oder stärken sie unser Vertrauen zu uns selbst?

Für unseren Lebensbaum auf unserer Reise durch die Rauhnächte:

Denken Sie darüber nach, was Ihnen im Leben Sicherheit und Halt gibt. Was würde sich verändern, wenn dies nicht mehr da wäre oder wenn Sie merken, dass sich etwas verändert, nicht nach Ihren Vorstellungen ist? Welche Gefühle haben Sie dabei? Muss Ihr(e) Partner(in) / Freund(in) / Familie bestimmte Verhalten erfüllen, damit Sie sich in Ihrer Mitte fühlen?  Wie fühlt sich Ihre Mitte an?

Malen Sie Ihre Mitte in Ihr Bild. Wie sieht sie symbolisch aus? Was hält Sie von aussen und innen?

Unsere Fotos der Wanderung als Inspiration:

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Rauhnachtwanderung Beziehungen Familie Natur und ich

Unser geplantes Ziel in die Partnachklamm klappte nicht, da leider der Zugang gesperrt war. Spontan hatten wir dann umgeplant und fuhren Richtung Spitzingsee. Die Fahrt ging durch tiefverschneite Straßen, Stau an vielen Orten und einer abenteuerlichen Rutschpartie hoch hinauf auf den Berg.  Wir kamen im Dunkeln an und gönnten uns einen Hüttenabend mit Selbstgekochten. Lara erwies sich als eine tolle Köchin.

Familie, Glück und Beziehung
sind in Deiner Hand.
Verabschiede Schuldzuweisungen
und schaue in Dich selbst.
Alles ist in Dir um das Leben zu erschaffen,
das Du Dir wünscht.
Manchmal reicht ein neuer Blick
manchmal ein gemeinsam anderes Erlebnis
manchmal eine Trennung
manchmal neue Menschen
manchmal einfach nur eine Auszeit
mit Dir selbst.

(Birgit M. Widmann)

Unsere Gruppe war sehr international. Tschechei, Mali, Senegal und Deutschland. Mit Frauenpower ging es in der Nacht noch auf Wanderschaft durch die tiefverschneite Landschaft rund um den Spitzingsee. Schneeflocken fielen leise auf unseren Körper und wir genoßen die Stille der Natur. Der Weg war in dem neuen Weiß der Landschaft einfach zu finden. Gewohnte Wege erwiesen sich jedoch als anstrengend, da wir bis zu den Schultern im Neuschnee versanken. Nach einem anstrengenden Aufstieg mit starkem Gegenwind erreichten wir eine geschützte Ebene. Der Wind trieb uns an und stärkte unseren Rücken. Ruhe kehrte nach der Anstrengung zurück und wir waren stolz darauf, die anstrengende Steigung gemeistert zu haben. Ich machte mit großen Schritten eine Spur in den tiefen Schnee, damit Lara es ein wenig einfacher hatte. Und doch ging sie oft andere Wege, da sie auf meinem Tritt tiefer sank. Der neue Weg wurde von uns gemacht. Am nächsten Tag sahen wir, dass viele diese Fußstapfen nutzten, um einfach auf den Berg zu kommen.

Die Männer verschliefen dieses Ereignis und konnten am nächsten Tag mit uns den herrlichen Sonnenschein und die tief verschneite Landschaft genießen. Wie Kinder liefen wir durch den Schnee, lachten, sangen und spielten in diesem Traum von weiß. Einfach nur sein und nichts denken. Miteinander genießen, ohne Sprache, Vorurteil und Denken. Die Energie war herrlich harmonisch und wir waren alle in Fröhlichkeit miteinander verbunden. Bei der Heimfahrt wurden wir noch von einem traumhaften Blick auf den Schliersee belohnt.

Für Ihren Lebensbaum:

Malen Sie Ihre Verbindungen zu anderen Menschen und zu sich selbst in das Bild, so wie Sie es sich wünschen und wie Sie es sehen. Es können Sterne, Blumen oder Symbole sein. Verbinden Sie alles miteinander und überlegen Sie, wie sich ihre Beziehungen gestalten. Sind sie leicht oder schwer? Was macht sie leicht, was macht sie schwer? Was wünschen Sie sich und woran liegt es, dass Sie es vielleicht nicht leben?

Unsere Bilder zur Inspiration

 

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zu den Kelten – Reinigung und Loslassen

Am 30.12. ging es in den Grafrather Wald. Das ist ein hochmystischer Ort, indem schon die Kelten ihre Rituale abhielten. Für mich war es eine Rückkehr in meine alte Heimat. Trotz dem schlechten Wetter waren wir eine große Gruppe. Wir wollten uns an diesem Tag damit verbinden, was uns behindert, was um Reinigung bittet und was losgelassen werden kann.

Angst vor der Zukunft kommt aus der Vergangenheit.
Vorurteile entstehen aus Erlebnissen, die vorbei sind
und der Vorstellung wie es zu sein hat für sich selbst.
Verlassen wir unsere Komfortzone des Gewohnten
so öffnen sich neue Sichtweisen und neue Erkenntnisse.
Was bisher ein großes Hindernis war,
wird auf einmal klein und unwichtig.
Nach Regen folgt Sonnenschein,
Nach der dunklen Nacht folgt ein heller Tag.
Sind es nicht auch die dunklen Zeiten,
in denen wir Ruhe tanken können
um gestärkt der Sonne entgegenzulaufen?
(Birgit M. Widmann)

Der mystische Wald rund um Grafrath zog an diesem Tag auch ein sehr mystisches Wetter an. Regen, Kälte und dunkles Licht hielt unsere TeilnehmerInnen nicht davon ab, teilzunehmen. Einen geplanten Weg durch den Wald gab es nicht. Wir ließen uns leiten von der Intuition. Bergaufwärts begann es stark zu regnen. Fast so, als wollte die Natur uns von unseren schweren Wegen durch das Leben reinigen. Nach einer komfortablen Forststraße folgte der Aufstieg durch die “bayerische Taiga”. Wer ein Ziel hat, der muss sich dafür auch anstrengen.  An einem hohen Punkt angekommen, überraschte uns Helmuts Muschel mit ihrem tiefen Klang durch den Wald.  Entspannt legten wir unsere Dinge ab, die wir nicht mehr benötigen und gingen weiter zu unseren Feuerplatz. Das Ritual verlief heute auch nicht so, wie wir es gewohnt waren. Es kreierte sich aus der Situation etwas Neues, welches sich als gut erwies und ausbaufähig ist. Das Wetter störte nicht, auch die Kälte in unseren Gliedern verschwand nach einer Weile des Gehens.

Betrachten Sie heute ihren Lebensbaum. Gibt es Dinge in Ihrem Leben, auf die Sie stolz sind, dass Sie sie geschafft haben? Sicher hatten Sie einige schwere Zeiten zu bewältigen. Wie sieht heute ihr Leben aus? Hängen Sie noch emotional an Dingen, die längst erledigt sind, deren Verhaltensmuster Sie aber trotzdem noch folgen? Schreiben Sie auf, wie Sie auf Menschen reagieren, von denen Sie schon ein festes Bild vor Augen haben? Ist der Mensch wirklich so, wie sie ihn sehen oder gibt es noch Wesenszüge, die sie noch gar nicht erkannt haben? Wie ist es mit Ihnen selbst? Wie reagiere ich in der Gruppe? Führe ich, kann ich geführt werden, wie reagiere ich auf beide Situationen? Haben Sie Talente und Fähigkeiten, die Sie vielleicht gar nicht oder nur gering würdigen?

Malen Sie Ihre Sonne in Ihr Bild. So wie Ihr Inneres leuchtet. Wenn Sie klein gerät, dann malen Sie sich größer. So wie Sie es sich wünschen – und noch ein Stückchen größer.

Unsere Bilder des Tages:

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innere Einkehr und Wünsche für das neue Jahr

Nymphenburger Park

Am 31.12.2017 wanderten wir in München durch den Nymphenburger Park. Innere Einkehr und Wünsche für das neue Jahr, das war unser Motto.

Wenn Du meinst, dir wurde unrecht getan,
oder das Leben meint es nicht gut mit Dir.

Dann warte still und gehe in den Moment des Jetzt.
Fühle, was Du fühlst.
Ohne daran zu denken, was Du erwartest
oder wie es sein sollte.
Fühle und schaue in Dich hinein
was Du Dir wünscht und was ist.
Vielleicht entdeckst Du,
das alles gut ist.
Vergib, lass los und schaue nach vorn.
Das gibt Kraft für das hier und jetzt.
(Birgit M. Widmann)

Eigentlich sollte die Wanderung ausfallen, damit wir selbst wieder Kraft schöpfen können. Unverhofft klingelte es an der Praxistüre und spontan entschloss ich mich, mit Andrea und Ibrahim durch den Park zu wandern. Das war eine wichtige Entscheidung für mich und für unsere Rauhnächte.

Mitten in der Stadt und an einem Tag, an dem viele die Natur rund um das Schloss nutzen, gingen wir mit anderer Wahrnehmung durch den Park. Es fühlte sich fast so an, als wären wir alleine unterwegs. Unter einer Gruppe von Bäumen verbanden wir uns mit der dortigen Landschaft. Meine Mundharmonika begrüßte die Natur und ließ die Bäume tanzen, so dass wir den Rhythmus schwingend im Boden spürten. Mit ihnen unsere Gedanken und Gefühle. Fast unmerklich kehrte Ruhe in unser Inneres ein und eine harmonische Stimmung verband uns. Jeder konnte sein, was und wie er ist. Nur so können wir uns unseren Wünschen und Zielen öffnen.

Der Kommentar der Teilnehmerin (auch die Fotos sind von Andrea ;), da ich unvorbereitet meinen Fotoapparat nicht bei der Hand hatte:

“Eigentlich gehe ich mehrmals im Monat im Nymphenburger Park spazieren. Ich liebe ihn und kenne ihn recht gut. So war ich auch mit Birgit und Ibrahim da und es war ganz anders als sonst. Die Natur,, die Bäume, das Sonnenlicht, das war alles so lebendig. Ich habe gespürt daß alles miteinander verbunden ist. Es war so schön was Birgit zu den Bäumen zu erzählen hat. Tiefgreifend und wissend und für mich erfahrbar. Ich selbst habe mich sehr im Einklang gefühlt, so sind auch Visionen für 2018 aufgetaucht. Eine sehr schöne, heitere, tiefe und entspannte Wanderung unter einer sehr erfahrenen Leitung mit vertrauensvoller Atmosphäre. Ich war danach erfrischt, sehr entspannt, dankbar und bei mir selbst. Danke.
Andrea R.”

Zum neuen Jahr:

Wir spüren oft nicht, was uns umgibt. Schnell und in Gedanken erledigen wir unsere Programmpunkte. Unser Kopf rennt dem Morgen hinterher und vergisst, was im Moment präsent ist. Halten wir kurz inne und schauen einfach nur, was jetzt, im Moment ist. Unser Plan für den Tag kann warten. Der Moment kreiert unser weiteres Vorgehen und sagt uns, was richtig ist.

  • Wie waren meine Tage / Wochen / Monate im zurückliegenden Jahr?
  • Was hat mich angetrieben, wovon wurde ich getrieben?
  • Was nehme ich wahr, wenn ich in meinen Aufgaben / Welten / mit Menschen unterwegs bin?
  • Bin ich frei von Vorurteilen oder welches Thema lässt mich nicht den Augenblick wahrnehmen?
  • In welcher Situation / mit welchen Menschen fühle ich mich wohl?

Malen Sie in Ihren Baum nun das für Sie Unsichtbare. Vielleicht fallen irgendwo Schatten und Licht, vielleicht gibt es noch Blumen irgendwo. Vielleicht finden Sie ein Detail, das Sie noch mehr betonen möchten mit Farben, Umrandungen … Kreieren Sie die Schönheit Ihres Lebens.

Noch ein paar Fotos zur Inspiration:

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Wege, Intuition und inneres Selbst – Wanderung Osterseen

Unsere schamanische Wanderung am 27.12.2017 ging rund um die Osterseen. Hier verschlingen sich viele Wege miteinander und die Aussichten wechseln von dichtem Wald hin zu weiten Blicken auf die mächtigen Berge. Wir hatten heute Glück: Das Panorama der Alpen war zum Greifen nahe und wirkte fast mystisch. Führungslose Führung war mein heutiges Motto, um aufzuzeigen, wie es sich anfühlt und wie man darauf selbst reagiert, wenn man sich nicht auf das Gewohnte verlassen kann und die bekannten Muster im aussen nicht greifbar sind.

 

Alles ist möglich, alle Wege sind offen.
 Schwer werden Entscheidungen,
 wenn man glaubt, es nicht zu schaffen.

Egal, welchen Weg man einschlägt,
 er ist der Richtige.
 Er wird vielleicht nicht so wie die andere Variante sein,
 doch wenn man wachsam ist,
 dann findet man Schönheit in jedem Abschnitt.
Vor einer Weggabelung stehenbleiben
ist kurzweilig möglich.
Doch irgendwann werden wir gezwungen,
eine Variante zu wählen.
So wie ein Seeuferweg mit vielen Möglichkeiten, 
besteht das Leben aus Entscheidungen.
Letztendlich ist das Ziel Anfang und Ende in Einem.
Während wir suchen, finden wir vielleicht das,
was wir von Anfang an bereits in uns tragen.
Letztendlich führen uns alle Entscheidungungen zu unserem Ziel.

(Birgit M. Widmann)

Eker Dovuu führte ein Ritual durch, bei dem wir der Mutter Erde dankten und für unser Glück bitten. Die Sonne lachte uns ins Gesicht und für jeden wurden viele Lösungen auf Fragen gefunden. Spüren und wahrnehmen, fühlen und erkennen, was wir wahrnehmen und wie wir bewerten. Erkennen wir auch das scheinbar Unsichtbare, Stille, Versteckte, dass zum greifen nahe ist? Können wir auf unserem Weg alle Zeichen und Geschenke, die uns das Leben gibt, erkennen, leben und wertschätzen?

Für Ihr Tagebuch heute:

Malen Sie neben Ihren Baum Ihren Weg, den Sie gerade gehen. Vielleicht stehen Sie gerade an einem Abzweig, wo Sie sich entscheiden müssen?
Wie fühlt sich der Untergrund an, auf dem Sie stehen?
Welche Geräusche nehmen Sie wahr, gibt es Gerüche oder andere Menschen, Tiere, Gestalten?
Malen Sie Ihren Weg so, wie sich sich am wohlsten fühlen.
Fehlt etwas, oder möchten Sie etwas ändern?

Für Ihre Inspiration wieder ein paar Fotos von heute:

 

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Unsere Wurzeln – Rauhnachtwanderung Eibenwald

Heute am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es in den Eibenwald nach Paterzell.

Wenn Du das Leben als Kampf betrachtest,
dann erinnere Dich an Deine Wurzeln.
Konzentriere Dich auf die Nahrung,
Die Du von Mutter Natur erhältst.
Und die Dir in die Wiege gelegt wurde.
Denn Du hast ein großes Geschenk erhalten.
Das Leben in all seinen Facetten.
Tue alles voll Freude und Energie,
Deine eigenen Wurzeln werden Dich dabei halten und nähren.
Birgit M. Widmann
Der Paterzeller Eibenwald ist ein Wunder der Natur und lädt in eine ganz andere Wirklichkeit ein. Versunken, schlummernd, glitzernd und mit allen möglichen Fantasiegebilden der geeignete Ort, um seinen eigenen Wurzeln nachzuspüren. Alte Bäume, die jung wirken, gebrechliche, die trotzdem ihre Äste dem Licht entgegenstrecken und in ihrer Schönheit nichts verloren haben. Sogar vom Blitz getroffene strahlen noch ihre Kraft und Stärke aus.

Eker Dovuu fand für uns einen wunderschönen Platz. Unscheinbar für Vorbeigehende, doch mit einer Kraft und Ausstrahlung, der geeignet war für ein Ritual zum Loslassen unserer Last auf unseren Schultern. Wasser, Sonne, Bäume und zartes Moos vereinigten sich zu einem harmonischen Symposium.

Visualisieren Sie heute Ihren Lebensbaum mit Ihren Wurzeln. Welche Form und welche Verzweigungen haben sie? Gehen Sie eher in die Breite oder in die Tiefe? Sind sie fest verwurzelt?

Dann überlegen Sie, wofür Ihre Wurzeln im Leben stehen. Was nährt sie? Sind es Freunde, Arbeit, Familie, Ihre Talente oder vielleicht noch ganz was anderes?

Schade, wenn Sie heute nicht dabei waren. Doch sollten unsere Fotos Sie wieder dazu inspirieren, Ihre Antworten für diese Rauhnacht zu finden:

Morgen geht es an die Osterseen – vielleicht mit Ihnen?

Wir freuen uns auf Sie!

Unser kommendes Programm zu den Rauhnächten >>

Wanderung am 25.12.2017

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Rauhnachtwanderung – Rückschau und Äste erneuern

an der Isar in der Pupplinger Au

Sei dankbar für alles, was Dir wiederfährt.
Denn wer dankbar ist, wird nie unglücklich sein.
Alles hat seinen Sinn und Grund.
und wenn es nur ist, dass Du erkennst,
was Dir wichtig wichtig ist.

Sag danke für alle Dinge, die schön in Deinem Leben sind.
und löse Dich von Altem, dass Du nicht mehr brauchst.

Egal was ist, betrachte es von vielen Seiten.
Das Leben ist immerfort unser Lehrer.
So wie die Natur.
Mal Regen, mal Sonnenschein
mal steil bergauf oder steil bergab.
Genieße die Gipfelstunden Deiner Tage.
Denn jeder Tag ist für Dich da,
um Dir den Weg in Dein Glück zu zeigen.
(Birgit M. Widmann)

Die Pupplinger Au ist ein Juwel in den Landschaften rund um München. Ursprüngliche Wälder und die Isar in ihrem breiten Flußbett baten viele Möglichkeiten, um unterwegs zurückzuschauen, sich zu trennen von Altem und mit einem Blick in das Neue, oft noch nicht Entdeckte, was immerfort da ist. Es wartet nur darauf, gelebt zu werden.

Eker hat einen Adlerblick für das Besondere in der Natur. Er streift in seiner Heimat durch die Wälder und Berge. Er sammelt Beeren und Früchte aus der Natur und entdeckt viele Tiere, die wir gar nicht wahrnehmen. Und er sieht das Nicht Alltägliche, die besonderen Plätze in der Natur. Bei unserer Wanderung begegneten wir vielen Dingen, die uns als selbstverständlich scheinen, die aber, bei genauer Betrachtung viel Schönes und Wundervolles bergen.

Richte heute Deinen Blick auf Dein Leben:

Was ist schon längst nicht mehr Wahrheit, obwohl es noch in Deinem Kopf ist?
Wovon willst Du Dich trennen?
Was wartet darauf, von Dir entdeckt zu werden?
Was will gelebt werden?

Wenn Sie an einem Fluß langgehen, dann werden Sie bemerken, dass es eigentlich keine Vergangenheit gibt. Das Wasser fließt in ihrem Bett. Egal welches Hindernis sich auch stellt. Mal langsamer, mal wilder und mal im ruhigen Fluss. So wie unser Leben auch. Wasser bleibt nicht an Steinen stehen, die sich ihm in den Weg stellen. Es geht geduldig aber konstant über das Hindernis, bis es sich einen guten Weg gebahnt hat. Und danach geht es beschwingt weiter. Ich glaube nicht, dass es sich an den großen Stein erinnern wird, wenn es seine Bahnen weiterzieht.

In Ihrem Rauhnachtbuch:

Zeichnen Sie Ihren Baum. Dann überlegen Sie, welche Äste für welches Thema in Ihrem Leben stehen. Wenn Sie damit fertig sind, dann malen Sie den Baum noch einmal, ohne den Ästen, die Sie nicht mehr benötigen. So wie es ein Obstbauer im Herbst oder Frühling macht. Was könnte nun an den leeren Stellen nachwachsen? Zeichnen Sie Ihre neuen Äste, die sich im kommenden Jahr bilden werden.

Ihre Birgit M. Widmann

lesen Sie auch:

Der heilige Abend – Rauhnachtgedanken >>

Unser tägliches Programm bis 05.01.2018 der schamanischen Wanderungen zur Rauhnacht >>

Lassen Sie sich bei Ihren Gedanken von unseren Fotos inspirieren:

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Die Nacht im heiligen Abend

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohlwollend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es, würden wir es Ihnen sagen.

PAUL CELAN

Wenn Sie mit Ihrer Familie und/ oder Freunden zusammen waren, dann spüren Sie den Weg der Liebe. Ohne einen Menschen zu lieben oder ohne geliebt zu werden, ist es schwer, das Glück zu sehen. Überlegen Sie auch: Lieben Sie sich selbst? Was macht ein glückliches Leben aus? Welche Menschen sind in meinem Leben wichtig?

Beginnen Sie Ihr eigenes Büchlein zu den Rauhnächten und denken Sie darüber nach, wieviele Menschen Ihnen nah sind. Wieviele Menschen im vergangenen Jahr Gutes zu Ihnen gesagt, getan und ausgedrückt haben.

Überlegen Sie, was Sie für andere Menschen getan haben. Wann haben Sie einem Menschen gesagt, dass er für Sie wichtig ist oder dass Sie ihn lieben?

Zeichnen Sie Ihr Netzwerk an Freunden und wichtigen Personen, ohne an die negativen Ereignisse zu denken.

Manchmal lösen sich Probleme ganz von alleine auf, wenn wir einen anderen Blickwinkel einnehmen. Überlegen Sie Situationen mit Menschen, die Sie lieben. Könnten Sie die Gründe für ein bestimmtes Verhalten auch von einer anderen Seite betrachten?

Es ist oft mehr positives, als wir bewusst erleben.

Heute sind wir auf Wanderschaft, um alte, nicht brauchbare Wurzeln zu verlieren. Überlegen Sie zu Hause, was Sie in Ihrem zukünftigen Leben nicht mehr benötigen und schreiben Sie es auf.

Bis heute abend – noch eine schöne Weihnachtszeit

Ihre

Birgit M. Widmann

Schamanische Wanderungen durch die Rauhnächte – kommen Sie mit! >>