Am 02.01.2018 führte unsere Rauhnachtwanderung in die Maisinger Schlucht. Wir starteten am Starnberger See auf der belebten Uferpromenade. Wie sonst vorher nie, nahmen wir einen anderen Weg zur Schlucht und trafen unterwegs auf wunderschöne uralte Bäume. Der Wind wehte dort oben sehr heftig, so als wollte er unsere nicht brauchbaren Dinge von uns blasen.  Oder einfach nur, dass wir standhaft bleiben und uns nicht von unseren Zielen abbringen lassen.

Unterwegs sein bedeutet vieles zu erleben.
Wind, Wetter und Kälte können uns davon abhalten.
Doch anstatt im Warmen zu sitzen,
lassen wir uns darauf ein, was die Natur uns zu bieten hat.
Unsere eigene Entschlossenheit, ein Ziel zu erreichen,
ist viel wichtiger als alles andere.
Aus unserer eigenen Mitte heraus zu handeln,
lässt uns frei werden und unsere eigene Kraft spüren.

Wenn wir voll Tatenkraft und Energie handeln,
dann gelingt uns viel mehr als wir erwarten.
Das Leben belohnt uns mit vielen positiven Überraschungen.
(Birgit M. Widmann)

Der heutige Tag war voll mit Überraschungen. Wir hatten unsere treuerste Wegbegleiterin MarieLouise mit uns. So kannten wir uns schon ein wenig und machten uns auf die Reise in unsere Mitte. Die Maisinger Schlucht bot vieles, um zu reflektieren, was uns oft im täglichen Leben begegnet. Manchmal reicht es nur, seinen Fokus auf die Dinge zu verändern, und das aussen kann einen nicht mehr so stark aus der Mitte bringen. Manchmal reicht auch nur ein Stehenbleiben und ein Kontakt mit seinem Umfeld, das man begegnet. Hindernisse sind wie Steine im Wasser. Das Wasser ist daran nicht interessiert und schleift sie langsam in Form, damit es einfacher wird im Fluss des Lebens. Manche Menschen und Dinge, die uns Halt geben, verändern sich. Das sind die Momente, in denen wir merken, inwieweit wir uns selbst und unserer Intuition vertrauen können. Nehmen wir auch alles wahr, was für uns schön und stimmig ist? Bringen uns Veränderungen durcheinander oder stärken sie unser Vertrauen zu uns selbst?

Für unseren Lebensbaum auf unserer Reise durch die Rauhnächte:

Denken Sie darüber nach, was Ihnen im Leben Sicherheit und Halt gibt. Was würde sich verändern, wenn dies nicht mehr da wäre oder wenn Sie merken, dass sich etwas verändert, nicht nach Ihren Vorstellungen ist? Welche Gefühle haben Sie dabei? Muss Ihr(e) Partner(in) / Freund(in) / Familie bestimmte Verhalten erfüllen, damit Sie sich in Ihrer Mitte fühlen?  Wie fühlt sich Ihre Mitte an?

Malen Sie Ihre Mitte in Ihr Bild. Wie sieht sie symbolisch aus? Was hält Sie von aussen und innen?

Unsere Fotos der Wanderung als Inspiration:

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